Gymnasium Hankensbüttel

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Spiel – Spaß – Zusammenhalt

Am 20. Juni 2016 veranstaltete die Schülervertretung des Gymnasiums Hankensbüttel, ein Fussballturnier. Teams des siebten Jahrgangs unseres Gymnasiums sowie der Oberschule in Wittingen traten gegeneinander an. Es ging darum, dass sich die Schüler und Schülerinnen mit viel Spaß sportlich betätigen, alte Schulfreunde wiedertreffen und neue Freundschaften entstehen.

Am Montag um 8:15 Uhr trafen insgesamt 12 Teams aufeinander. Gespielt wurde im Ackmann-Stadion auf zwei Feldern und Klassenmitglieder feuerten ihre Teams von der Tribüne aus an. Aber auch für einige Nicht-Fussballbegeisterte wurden kleine Minispiele an den Start gebracht, die regen Zuspruch fanden.

Spiele wie Dosenwerfen, Apfelfischen, Wickinger-Schach und Co. boten nicht nur den Schülern auf der Tribüne eine Alternative zum Fussball, sondern auch den Teams, die gespielt haben. Um die Verpflegung bemühte sich die Schülerfirma, die an dem Tag einen Stand aufgebaut hatte. Es bestand außerdem die Möglichkeit, bei der Mensa u. a. Laugengebäck, Muffins, Brötchen sowie Getränke zu kaufen. Die Mensa bot des Weiteren Currywurst und Pommes an.

Das E-Center Bock-Lühmann in Wittingen sowie das E-Center Nowak in Hankensbüttel versorgten die Veranstalter der Minispiele mit Getränken und Äpfeln. Der Spieltag fand seinen Höhepunkt mit der Siegerehrung, die gegen 13 Uhr standfand. In der Kategorie „Jungen“ gewann der „1. FC Klappstuhl“, während es bei der Gruppe „Mädchen und Mix“ die „Ninjas in Pyjamas“ waren, die den Wanderpokal mit nach Hause nehmen durften. Ziel ist es, dass der Pokal in folgenden Jahren an künftige Sieger weitergereicht wird. Die Zweit- und Drittplazierten erhielten vom Sportpoint Hankensbüttel gesponsorte Geschenke. Nicht nur die Teams, die ein Platz auf dem Treppchen ergatterten, bekamen eine Siegerurkunde, sondern auch alle anderen Teams, die an dem Tag einen tollen Fussball gezeigt haben.

Doch ohne Unterstützung vieler Helfer wäre dieses Ereignis nicht möglich gewesen. Wir möchten uns daher ganz herzlich bei all denjenigen bedanken, die dazu beigetragen haben, dieses Projekt umzusetzen: Dies waren viele Schüler und Schülerinnen, die sich in Eigenregie um zahlreiche Minispiele kümmerten; Schulassistent Herr Holz, der sicherstellte, dass unsere Ansagen im ganzen Stadion zu hören waren und die Musik über große Verstärker abgespielt werden konnte; Schüler, die für die coole Musik zuständig waren, den Schulsanitätern, die sich um verletzte Schüler sorgten und die Schülerfirma sowie die Mensa.

Foto: (v. l. n. r.) Schiedsrichter Rasmus Martin und Laura Nikolai; Schülersprecherinnen Tale Kropp, Freya Tomlinson, Marie Fischer

Auch den genannten Sponsoren sind wir sehr dankbar für den unkomplizierten Support. Besonders bedanken wir uns bei Herrn Rakei für die Koordination an der Oberschule; Herrn Meyer, der uns bei Fragen hier am Gymnasium half; unseren tapferen Schiedsrichtern, die mehrere Stunden den Überblick behielten und dafür sorgten, dass das Turnier insgesamt an Fairness gewann und natürlich großen Dank an die Teams und deren Fans auf der Tribüne, ohne die das Turnier in dieser Form einfach nicht hätte stattfinden können.

Nach einem sonnigen Spieltag, an dem nicht nur Klassengemeinschaften gestärkt, sondern auch klassen- und schulexterne Freundschaften geknüpft wurden, können wir sagen, dass das Turnier ein voller Erfolg war. Wir hoffen die Chance zu bekommen, das Turnier im nächsten Jahr zu optimieren, sodass es somit zu einem festen Ritual wird.

Peter Pan (21. Juni)

Die Theater-AG präsentiert traditionell zum Schuljahresende in der Mensa ihr neuestes Stück. Während es am Montag- und Dienstagvormittag jeweils zwei Aufführungen für die Jahrgänge 7 und 8 gab, kamen viele Eltern, Lehrer und Schüler zur öffentlichen Aufführung am Dienstagabend. Unsere kommissarische Schulleiterin brachte es bei der Begrüßung auf den Punkt: „Die Aufführungen unserer Theater-AG sind schon lange kein Geheimtipp mehr.“

„Alle Kinder werden erwachsen – außer einem.“ So beginnt die bekannte Geschichte von Peter Pan. Es gibt Piraten, Indianer und Meerjungfrauen. So weit deckt sich das gleichnamige Theaterstück der Theater-AG mit dem Roman. „Das Stück ist durch Improvisieren aus der Romanvorlage entstanden. Dabei haben wir die Story modifiziert“, erklärt Andrea Grieß (Regie). Die Texte seien am Ende alle selbst verfasst worden. Ein Jahr lang hat die AG an dem Stück gearbeitet. Es entstand zuerst eine „Rohfassung“, die bei der Probenfahrt nach Arendsee in Form gebracht wurde. Der Peter Pan des Schotten James Matthew Barrie stand 1904 erstmals auf der Bühne, die Buchfassung entstand schon 1911.

Judith Eggelmann (Peter Pan), Lucy Bartels (Wendy), Laura Duschanek (Mutter und verlorener Junge), Franziska Schillmann (Hook), Nena Tack (Smee und Häuptling) und Kendra Munstermann (Tiger Lily) erzählen eine moderne Fassung des Klassikers. Zunächst erscheint Peter Pan als liebenswerter und frecher Junge, der alles will, bloß nicht erwachsen werden. Er ist Wendys Held. Peter nimmt sie mit nach Nimmerland und überzeugt sie, dort Kind bleiben zu können. Doch im Verlauf des Spiels kommen ihr mehr und mehr Zweifel, ob Peter wirklich zu den Guten gehört. Auch Tiger Lily orakelt, dass ein Freund zum Feind und ein Feind zum Freund werden würde. Am Ende ist es dann nicht das Krokodil, dass mit Hook dem Bösen ein Ende bereitet, sondern Wendy. Und nicht Hook ist der Übeltäter des Stückes. Der gängige Mythos um Peter Pan wird nach und nach entzaubert und schließlich wird die Figur selbst als eiskalter Entführer und Killer enttarnt.

Ins richtige Licht gerückt wurde das Stück von Christian Schuckart. Für Ton und Video war Gerrit Hanke verantwortlich. Auch wenn die Lüfter für die neue Technik am Anfang nicht zu überhören war, zogen die Schauspieler ihre Zuschauer mit ihrem Peter Pan so sehr in den Bann, dass die Geräuschkulisse schnell vergessen war. Am Ende erntete die AG – wie immer – eine Menge Beifall.

Jana Blischke

Radfahren macht bei uns Schule (21. Juni)

Sie haben richtig was ins Rollen gebracht: Lutz Heuer und Björn Meyer haben mit dem BikePool ein neues Konzept an unsere Schule geholt. Damit kommt sowohl in das AG-Angebot als auch in den Sportunterricht ein ganz neuer Schwung.

Die beiden Lehrer haben sich seit gut einem Jahr für das Konzept stark gemacht. In Niedersachsen Schüler bereiten sich auf schlechte Straßen vor. dürften wir die erste Schule sein, die dieses Konzept umsetzt. In Bayern gehört Mountainbiken bereits zu den Top Ten der beliebtesten Schulsportarten. Bevor es losgehen konnte, hieß es für Lutz Heuer und Björn Meyer, Fortbildungen zu besuchen und sich auf die Suche nach Sponsoren zu begeben. Da die beiden Lehrer aber sehr von diesem Konzept überzeugt und selbst begeisterte Radfahrer sind, ließen sie nicht locker. Ihr Engagement hat sich gelohnt. Eine Werkstatt für die Drahtesel war schnell eingerichtet. Schließlich sollen die Räder von den Schülern selbst gewartet und repariert werden. Doch das Entscheidende fehlte noch – die Räder. In der vergangenen Woche war es dann endlich so weit: 20 nagelneue Mountainbikes samt Helmen wurden von Sponsoren aus der Region finanziert und offiziell der Schule übergeben. Dafür mussten rund 10.000 Euro aufgebracht werden. Zehn weitere Fahrräder sollen noch dazu kommen. Auch ein Fahrradparcours auf dem Schulgelände steht noch auf der Wunschliste.

Die Sponsoren

Das geplante Angebot ist für die gesamte Schülerschaft interessant. Möglich wären schon Fahrradführerscheine für Fünftklässler, die mit dem Fahrrad zur Schule kommen. Im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften sollen Fahrtechnik, Umwelterziehung und Routenplanung geschult werden und beispielsweise die Region auf Fahrradfreundlichkeit untersucht oder Radtouren für Schulklassen geplant werden. Denkbar ist auch ein projektorientierter Unterricht „Rund ums Rad“.

Die Bikes sind aber auch eine gute Ergänzung des Lernfeldes „Bewegen auf rollenden und gleitenden Geräten“ im Sportunterricht der Mittelstufe. In der Oberstufe gibt es ein Kursangebot an der Schule und vom 17. bis 21. Mai 2017 einen Kompaktkurs in Sankt Andreasberg im Harz.

Jana Blischke

Besuch aus Clintonville (15. Juni)

Freundschaft mit Tradition: Alle zwei Jahre findet ein Austausch zwischen deutschen Schülern des Gymnasiums Hankensbüttel und amerikanischen Schülern der Highschool in Clintonville (Wisconsin) statt. Organisiert und begleitet wird der Austausch von Dominik Erasmus, Wolfgang Zwillich und Sabine Prümers-Meyer sowie – auf amerikanischer Seite – von Mister Emslander.

Zwei Wochen lang sind die Gastschüler durch Österreich und Deutschland gereist. Nun wurden sie in Hankensbüttel von ihren Gastfamilien empfangen. Die kommissarische Schulleiterin Cornelia Röhrkasten lud zu einem Buffet in die Cafeteria ein, das von der Schülerfirma vorbereitet wurde. Doch auch die Gäste kamen nicht mit leeren Händen. Sie hatten ein Gastgeschenk dabei, das symbolisch für Clintonville (dessen Schulmannschaften Truckers heißen) und für die dortige Feuerwehrautofabrik Seagrave steht.

Die Austauschschüler werden die nächsten zwölf Tage in ihren Gastfamilien verbringen und mit ihren Austauschpartnern die Schule besuchen. Geplant sind unter anderem auch die Begrüßung durch den Bürgermeister, eine Hamburg- und eine Berlinfahrt und der Besuch des Otterzentrums. Für einige der Gäste werden die Teilnahme an der bevorstehenden Abiturfeier und dem Abiball besondere Highlights sein.

Am Freitag, den 24. Juni wird es eine „Farewellparty“ geben, bevor die amerikanischen Austauschschüler am darauffolgenden Sonntag mit vielen neuen Erfahrungen und Eindrücken, aber auch mit Vorfreude auf ihre Freunde und Familien in Clintonville ihre Heimreise antreten.

Jana Blischke

Omikron-Gaudi (14. Juni)

Wir gratulieren dem Omikron-Jahrgang zum bestandenen Abitur und wünschen allen viel Erfolg auf ihrem weiteren Lebensweg!

Fotos: Jana Blischke

Balancierpfad fertiggestellt (29. April)

Nach der Boulderwand haben Lehrer, Schüler und Eltern mit einem Balancierpfad ein weiteres Bewegungsangebot geschaffen. Außerdem wurden zwei zusätzliche Tischtennisplatten aus Beton aufgestellt. Als Nächstes ist der Bau eines Niedrigseilgartens geplant.

Grenzenlos durch die Welt … (11. April)

Grenzenlos durch die Welt –
ein Schreibwettbewerb für junge Leute von 12 bis 25 Jahren.

„Fremde Länder, Menschen, Kulturen kennen und verstehen lernen,
 andere Sprachen sprechen,
 neue Freunde finden,
Abenteuer bestehen,
das Heimweh bezwingen – all das und noch viel mehr ist Reisen.

Reisen hilft uns, klüger, selbstsicherer, weltoffener und vorurteilsfreier zu werden.
Aber vor allem macht Reisen einen Riesenspaß.

Wäre es nicht toll, wenn wir unsere Reiseerlebnisse aufschreiben würden, damit wir auch in vielen Jahren davon berichten können?

Also schreibt eure Reiseerlebnisse nieder und schickt sie an die A. E. Johann-Gesellschaft: A. E. Johann-Gesellschaft@web.de

Die besten Einsendungen werden prämiert.
 Der Einsendeschluss ist der 15. Mai 2016.

Es gibt auch ein Video (mit Lotta Straube) zum A.-E.-Johann-Wettbewerb.

Mehr Infos finden Sie auf der Internetseite der A.-E.-Johann-Gesellschaft.

Handballer siegen beim Aller-Cup (26. Januar)

Beim jährlich vom Otto-Hahn-Gymnasium ausgerichteten Aller-Cup gewannen unsere Handballmannschaften am 26. Januar einen 1. und einen 2. Platz.

Schüleraustauschfahrt nach Clintonville, USA (14. November)

Am 25. Oktober 2015 machten sich erneut 20 Schüler und Schülerinnen der Jahrgänge 11 und 12 des Gymnasiums Hankensbüttel auf den Weg in die USA, um dort ihre Partnerschule, die Highschool in Clintonville, Wisconsin, zu besuchen. Begleitet wurden diese von den Lehrern Sabine Prümers-Meyer und Dominik Erasmus. Die Organisation dieses Austausches übernahm zudem Wolfgang Zwillich. Im Juni dieses Jahres besuchen die amerikanischen Austauschschüler das Gymnasium.

Die ersten 2 Wochen verbrachten die deutschen Austauschschüler bei ihren Gastfamilien in Clintonville. In dieser Zeit hatten die Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums genauso wie in Deutschland Schulpflicht und besuchten täglich den Unterricht an der Clintonville Highschool. Zusätzlich machten sie Tagesausflüge in Clintonville und Umgebung. Manchmal mit den amerikanischen Austauschschülern, manchmal ohne. So wurden die Städte Madison und Milwaukee besichtigt, aber auch die Sehenswürdigkeiten innerhalb von Clintonville, wie zum Beispiel die Walker Forge (Schmiedewerk) oder Seagrave, eine Feuerwehrautofabrik, kamen nicht zu kurz. Am Nachmittag und am Wochenende hatten die Schüler und Schülerinnen dann freie Zeit, die sie mit ihren Austauschfamilien verbrachten. Einige besuchten das nah liegende Footballstadion der Green Bay Packers oder gingen einfach nur in Malls und Outlets shoppen. Der Abschied nach den zwei Wochen fiel allen sichtlich schwer. Es flossen viele Tränen und die Freude auf das Wiedersehen in Deutschland wuchs.

Nach 2 Wochen in Clintonville fuhren die deutschen Austauschschüler dann nach Chicago und von dort flogen sie nach 3 Tagen wiederum nach New York, um sich auch dort mit den berühmtesten Sehenswürdigkeiten vertraut zu machen. Hierbei standen in Chicago zum Beispiel die Magnificent Mile sowie der Willis Tower und das Navy Pier auf dem Plan. In New York wurden dann unter anderem das Empire State Building, das One World Center, der Central Park und natürlich auch der Time Square besucht. Im Voraus bearbeiteten die Schüler und Schülerinnen kleine Präsentationen zu den jeweiligen Sehenswürdigkeiten, die sie dann in den Städten der ganzen Gruppe vorstellten. Nach großer Angst am Vorabend des Rückflugs – die Schüler und Schülerinnen befürchteten aufgrund des Lufthansa Streiks nicht am gewünschten Tag nach Hause fliegen zu können – erreichten sie trotzdem am 14. November 2015 nach einem Umweg über London wieder deutschen Boden.

Am Ende waren alle ganz schön geschafft von den 3 Wochen in Amerika, die geprägt waren von Freude, Stress und Aufregung, und freuten sich ihre Freunde und Familie in Deutschland endlich wieder in die Arme zu schließen.

Franziska Gerke und Friederike Bohne