Konzept zum Schutz vor sexuellen Grenzverletzungen
Link: Schutzkonzept
FAQ zum Schutzkonzept gegen sexuelle Grenzverletzungen
Was ist das Ziel des Schutzkonzepts?
Das Schutzkonzept dient dazu, Schülerinnen und Schüler vor sexuellen Grenzverletzungen zu
schützen, Prävention zu stärken und im Verdachts- oder Ernstfall klare Hilfs- und
Handlungswege aufzuzeigen.
Was versteht man unter sexuellen Grenzverletzungen?
Sexuelle Grenzverletzungen sind Verhaltensweisen, die persönliche oder sexuelle Grenzen
überschreiten. Dazu zählen unangemessene Bemerkungen, Berührungen, sexualisierte Sprache,
digitale Übergriffe sowie sexuelle Gewalt. Entscheidend ist immer, wie die betroffene Person
die Situation erlebt.
Wer kann betroffen sein?
Sexuelle Grenzverletzungen können:
- zwischen Schülerinnen und Schülern,
- zwischen schulischem Personal und Schüler*innen,
- zwischen Lehrkraft und Lehrkraft
- oder im außerschulischen Umfeld (z. B. Familie, Freizeit, Internet) auftreten.
Was kann ich tun, wenn ich mir unsicher bin, ob eine Grenze überschritten wurde?
Auch bei Unsicherheit gilt: Sprechen Sie darüber. Wenden Sie sich an eine Vertrauensperson
in der Schule. Niemand muss eine Situation alleine klären oder beweisen, dass etwas „schlimm
genug“ war (siehe hierzu auch Organigramm).
An wen können sich Schülerinnen und Schüler wenden?
- Schulsozialarbeit (unter Schweigepflicht)
- Beratungslehrkräfte (unter Schweigepflicht)
- Frau Dralle, Frau Schumacher, Herr Korte
- Jede Lehrkraft des Vertrauens
Können sich auch Eltern oder Mitarbeitende melden?
Ja. Eltern, Erziehungsberechtigte und Mitarbeitende können sich jederzeit an die genannten
Ansprechpersonen wenden, um Beratung und Unterstützung zu erhalten.
Was passiert bei einem Verdachtsfall?
- Das Gespräch wird vertraulich geführt.
- Die betroffene Person wird geschützt.
- Das weitere Vorgehen wird gemeinsam und sorgfältig geplant.
- Bei Bedarf werden externe Fachstellen, das Jugendamt oder die Polizei einbezogen.
Gibt es Konsequenzen bei Grenzverletzungen?
Ja. Verstöße gegen den Verhaltenskodex können schulische, disziplinarische und – bei
Straftaten – auch strafrechtliche Konsequenzen haben.
Welche Rolle spielt Prävention?
Prävention ist ein zentraler Bestandteil des Schulalltags. Themen wie Grenzen, Respekt,
Selbstbestimmung, Vielfalt und Medienkompetenz werden im Unterricht sowie in Projekten und
Workshops regelmäßig behandelt.
Wie geht die Schule mit digitalen Grenzverletzungen um?
Die Schule klärt über Risiken im Internet und in sozialen Medien auf und sensibilisiert für
Datenschutz, das Recht am eigenen Bild sowie für sexualisierte Übergriffe im digitalen
Raum.
Ist das Gespräch vertraulich?
Ja. Insbesondere Schulsozialarbeit und Beratungslehrkräfte unterliegen der
Schweigepflicht.
Was ist das wichtigste Signal des Schutzkonzepts?
Niemand ist allein. Grenzverletzungen werden ernst genommen, Hilfe ist jederzeit möglich,
und das Gymnasium Hankensbüttel übernimmt Verantwortung für den Schutz aller.
Henrike Dralle,
Hanna Schulze