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Hankensbüttel

Soziales Engagement

Schulpatenschaften

  • vermitteln Schülern nachhaltiges Denken und Handeln im Sinne der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“:
    Die Schüler lernen, dass ihr Handeln Konsequenzen für das Leben eines Waisenkindes in Uganda bzw. eines behinderten Kindes in Bolivien hat. Durch ihre finanzielle Unterstützung ist es den Kindern in den Entwicklungsländern möglich, ein sinngebendes Leben zu führen. Das Einsammeln des Patengeldes, das Verfassen von Briefen sowie das Ausrichten eines Kuchenbasars zu Gunsten der Patenkinder ermöglicht Lernen in Realsituationen. Viele Schüler erledigen für ihre Eltern oder Großeltern kleine Dienste, für die sie Geld bekommen, das sie in der Schule als Patengeld abgeben.
  • stärken die Schülerpartizipation:
    Die Schüler wählen Patenhelfer, die federführend die Verantwortung für das Patenkind übernehmen, u.a. durch das Einsammeln des Patengeldes und durch das gemeinsame Entwickeln und ausführen von neuen Aktionen.
  • bieten langfristiges Engagement statt „event-hopping“:
    Die Übernahme von Verantwortung für ein Patenkind fordert die Schüler dazu auf, die langfristigen Folgen ihres Handels zu bedenken und verantwortlich in einem größeren Projekt mitzuarbeiten.
  • fördern die Öffnung von Schule zu außerschulischen Kooperationspartnern:
    Die Schüler/innen halten über das Internet Kontakt zu den Projektleitern in den Entwicklungsländern. Zudem planen sie Aktivitäten in Zusammenarbeit mit dem örtlichen „Verein für christliche Sozialarbeit in Uganda“ und dem Verein „Cochabamba – Hilfe für Bolivien“.
  • fördern interdisziplinäres Lernen:
    Die Schüler/innen führen einen Briefaustausch auf Englisch mit ihren Patenkindern. Im Erdkundeunterricht in den 5. Klassen können sie die Lage von Butiru anhand der Koordinaten bestimmen. Im Biologieunterricht der 5. und 6. Klassen kann der Anbau von Bohnen und Mais, dem Nährstoffgehalt dieser Pflanzen und das Thema Beschneidung im Rahmen der Sexualerziehung angeschnitten werden. Im Politikunterricht der höheren Jahrgangsstufen können sie sich mit der sozialen, kulturellen und politischen Situation in dem Entwicklungsland auseinandersetzen. Durch die spanischen Briefe der bolivianischen Familien können die Schüler/innen einen ersten Einblick in den Zusammenhang zwischen den romanischen Sprachen bekommen und es kann Interesse am Erlernen weiterer romanischer Sprachen geweckt werden.

Julia Lucker und Bettina Springhorn