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Hankensbüttel

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Filmpremiere HMCE 2017

Vor einiger Zeit haben wir vom diesjährigen HMCE in Madrid berichtet, an dem auch Schüler des Gymnasium Hankensbüttel teilgenommen haben. Peter Margowski (der selbst Teilnehmer war) und Felix Bonecke haben nun Bilder und Videos, mit denen die Reise von den Schülern sowie den begleitenden Lehrkräften dokumentiert wurde, in einen zirka 90-minütigen Film verwandelt. Dieser wurde am 27. April 2017 vor den Teilnehmern und ihren Familien feierlich präsentiert. Die Gäste verbrachten einen gemütlichen Abend mit einem kleinen Buffet, zu dem jeder der Schülerinnen und Schüler etwas beisteuerte.

Solche ein Veranstaltung gibt es nun schon das dritte Mal, und auch dieses Jahr hat der Film wieder für viel Unterhaltung gesorgt. Alle waren begeistert und sicher schauen sich die Schülerinnen und Schüler diesen Film gerne später noch einmal an, um sich an die tolle Zeit in Madrid zu erinnern. Als Dank an die Lehrkräfte Susanne Neudert und Astrid Koch, die die Reise begleitet haben, überreichten die Awardgewinnerinnen Marie Fischer und Freya Tomlinson beiden ein Präsent.

Jana Blischke

HMCE 2017 – Thirtieth Session of Harvard Model Congress Europe

Wie auch schon in den vergangenen Jahren sind auch in diesem Jahr wieder Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Hankensbüttel zum 30. HMCE gereist. Das HMCE (Harvard Model Congress Europe) ist eine Simulation des amerikanischen Kongress und anderer politischer Institutionen. Veranstalter ist die Harvard University. Hier treffen sich junge Leute nicht nur aus ganz Europa, sondern auch von anderen Kontinenten wie Südamerika oder Afrika. Aus diesem Grund wird in diesen Tagen ausschließlich Englisch gesprochen.

Die Schülerinnen und Schüler versetzen sich in die Rolle von amerikanischen Politikern, führen Abstimmungen durch, entwerfen Gesetze und nehmen an Versammlungen teil – wie im Parlament eben. In diesem Jahr sind 17 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Hankensbüttel gemeinsam mit den Lehrkräften Astrid Koch und Susanne Neudert für 6 Tage nach Madrid (Spanien) gereist. Der Congress begann am Freitag Abend mit der sogenannten Opening Ceremony, bei der die Veranstaltung vom Präsidenten eröffnet wird und endete Montagmittag.

Neben den vielen Kommiteesitzungen und Versammlungen, bei denen über politische Themen diskutiert wird, gibt es aber natürlich auch noch einige Zeit, um die Stadt zu erkunden. Schüler, die sich besonders aktiv an den Diskussionen beteiligen und viele Reden halten, werden mit einem Award of Excellence ausgezeichnet. Die Schülerinnen Marie Fischer und Freya Tomlinson bekamen dieses Jahr einen solchen Award überreicht.

Eine weitere Besonderheit war, dass eine ehemalige Schülerin unseres Gymnasiums, Lotta Straube, die im letzten Jahr Abitur gemacht hat, während ihres Studiums extra nach Madrid gereist ist, um als Zuschauerin am Kongress teilzunehmen: „HMCE hat mich die letzten Jahre begleitet und mir geholfen an Aufgaben zu wachsen. Es war toll das ganze dieses Jahr von einem anderen Standpunkt zu sehen und einen Blick in die verschiedenen Kommittees und hinter die Kulissen zu werfen.“

Insgesamt war es, auch wenn die Vorbereitung und auch die Diskussionen anstrengend sind, für alle Schülerinnen und Schüler eine tolle Erfahrung. „Der HMCE ist immer wieder ein tolles Event, um neue Menschen kennenzulernen, Freundschaften aufzubauen und natürlich auch die englische Sprache zu nutzen und seine Skills zu verbessern.“ (Rebecca Tomlinson, Jg. 11)

Wer selbst mal teilnehmen möchte, findet hier weitere Informationen.

Jana Blischke

Tag der offenen Tür

Am 28. April 2017 freut sich die Schule alle Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen unseres Einzugsgebietes zu einem Tag der offenen Tür zu begrüßen. Schüler wie Eltern werden die Gelegenheit haben, unsere Schule kennenzulernen. Eine Rallye wird stattfinden und Schnupperunterricht in den Fächern Französisch und Latein und viele weitere interessante Aktivitäten warten auf alle Interessierten. Zeitraum: 15-18 Uhr.

Die Anmeldungen für den neuen 5. Jahrgang werden vom 2. bis zum 4. Mai jeweils von 8-12 Uhr und von 15-18 Uhr stattfinden.

Hier: Anmeldung zum Jahrgang 5.

Christian Ax

White Horse Theater

Am vergangenen Freitag, den 24. Februar war das „White Horse Theater“, wie schon seit vielen Jahren, wieder einmal mit zwei Stücken am Gymnasium Hankensbüttel zu Besuch. Die Gruppe, bestehend aus vier Schauspielern, präsentierte den Jahrgängen 5 und 6 das Stück „The Dark Lord & the White Witch“, in dem es um nicht weniger als die Rettung der Welt geht. Die Jahrgänge 7 und 8 haben sich das Stück „Move to Junk“ angeschaut, in welchem das Thema „Mobbing im Internet“ thematisiert wurde. In beiden Stücken sprachen die Schauspieler Englisch und nach der Vorstellung hatten die Schüler die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Natürlich hatten die Schüler der Jahrgange 5 und 6 noch Probleme, die Sprache zu verstehen, die Schauspieler haben das aber mit ihrem Spiel weitgehend ausgeglichen, sodass die Schüler der Handlung trotzdem gut folgen konnten. So kamen die beiden Stücke gut an und waren für die Schüler eine willkommene Ergänzung des Englischunterrichts.

Mia, Jahrgang  7: „Ich fand das Theater Stück sehr gut! Zum einen war es das Thema, zum anderen die Umsetzung. Ich finde das Thema so gut, weil sie nichts ausgelassen haben. Sie haben nicht eine heile Welt vorgespielt, sondern am Ende auch schlimme Folgen gezeigt. Das offene Ende hat mir sehr gefallen, denn so konnte man selbst für sich entscheiden, ob sie stirbt oder noch gerettet wird.“

Jana Blischke

Schulfest am Gymnasium im September 2017 geplant

Das Gymnasium Hankensbüttel wird in diesem Jahr 70 Jahre alt – im Jahre 1947 ging es mit dem Unterricht in der damals gegründeten „privaten Oberschule“ los. Aus diesem Anlass soll im September die 70-Jahr-Feier stattfinden. Folgendes ist geplant: als Einstimmung soll wieder ein „Run For Help“ in Zusammenarbeit mit dem Lions Club Wittingen am Montag, 18. September stattfinden. Die am Dienstag, 19. September anschließende Projektwoche unter dem Motto: „Unsere Schule gestern – heute – morgen“ wird mit einem „Tag der offenen Tür“ am Freitag, 22. September enden. Zum Ausklang dieses Tages wird es am Abend für die Beteiligten eine „lockere“ Feier in der Sporthalle geben – zeitgleich soll ein Treffen ehemaliger Schüler/innen und Lehrer/innen in der Mensa stattfinden. Für den Montag, 25. September ist vormittags eine Sportveranstaltung unter dem Motto „Spiel ohne Grenzen“ vorgesehen, abends findet der eigentliche „Festakt“ im Rahmen einer „Gala“ statt.

Für die Anmeldung zum Ehemaligentreff ist eine E-Mail-Adresse eingerichtet: anmeldung.schulfest.22092017@gyhank.de. Wer von den ehemaligen Schüler/innen und Lehrer/innen nicht über eine Kommunikationsmöglichkeit per E-Mail verfügt, kann natürlich die derzeit aktiven Mitglieder der Schulgemeinde über eine Teilnahme informieren. Wer sich von den Ehemaligen in die Projektwoche einbringen will, kann sich über die Adresse projektideen.schulfest.22092017@gyhank.de melden – ein erstes Treffen für diese Gruppe wird am Donnerstag, 27. April um 16:00 Uhr im Gymnasium sein.

Andreas Walter

Projektchor für das Schulfest am Gymnasium geplant

Im Rahmen des Schulfests im September am Gymnasium Hankensbüttel ist ein Auftritt eines Projektchors geplant, bei dem sich alle, die sich der Schule verbunden fühlen, beteiligen können. Da bei dem Festakt sicherlich auf die vergangenen 70 Jahre zurückgeblickt wird, soll dieses mit Chorsätzen zur Popmusik aus den letzten 7 Jahrzehnten unterstützt werden. Anmeldungen sind beim Chorleiter Andreas Walter möglich. Derzeit werden einige Chorsätze in den Chorproben des Gemischten Chors Hankensbüttel schon ausprobiert – wer an der Mitwirkung Interesse hat, kann gerne mittwochs um 20 Uhr im Musiksaal des Gymnasiums hereinschauen. Für die Interessenten, die mittwochs derzeit nicht können, wird es mit Beginn des neuen Schuljahrs noch ein paar Intensiv-Probentermine geben.

Andreas Walter

13. JugendBildungsmesse Hannover

Am Samstag, den 11. Februar 2017 von 10 bis 16 Uhr, findet die 13. JugendBildungsmesse für Hannover und Umgebung statt.

An der Humboldtschule Hannover haben Schüler der Jahrgänge 8 bis 12 die Möglichkeit, sich von Veranstaltern, Bildungsexperten und ehemaligen Teilnehmern über Themen wie Schüleraustausch, Auslandsjahr, Gastfamilie werden, High School, Sprachreisen, Freiwilligendienste, Work & Travel, Au-pair, Praktika und Studium im Ausland informieren zu lassen. Auch Eltern und Lehrer sind eingeladen, der Eintritt ist frei. Mehr Informationen sind unter folgender Adresse zu finden: weltweiser.de.

Die JugendBildungsmesse ist mit 46 Standorten in ganz Deutschland eine der größten Spezialmessen zum Thema Bildung im Ausland. Rund 100 Austauschorganisationen, Veranstalter und Agenturen aus dem gesamten Bundesgebiet informieren auf der großen JuBi-Tour über alle Facetten von Auslandsaufenthalten und stellen ihre Programme und Stipendienangebote vor. Auf den JugendBildungsmessen wurden seit 2010 WELTBÜRGER-Stipendien im Gesamtwert von über 550.000 Euro ausgeschrieben. Zu Stipendienoptionen und alternativen Finanzierungsmöglichkeiten wird u. a. am Messe-Info-Stand von Weltweiser, dem Veranstalter der Messe, beraten.

Jana Blischke

Schachturnier in Harzburg

Mit zwei Mannschaften war dieses Jahr das Gymnasium Hankensbüttel am beim Schachturnier 25. Januar in Harzburg vertreten. Unter den 25 Mannschaften in der Wettkampfklasse IV (Jahrgang 2004 oder jünger) erreichten sie die Plätze 14 und 23. Das war eine erhebliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr; da gab es nur eine einzige Mannschaft aus Hankensbüttel und die befand sich am Ende im unteren Drittel. Das beste Einzelergebnis hatte Nils aus der 5A. Mit 4,5 von 7 möglichen Punkten erreichte er in der Einzelwertung Platz 25 von 109. Aber das Beste war natürlich die Reise. Insgesamt waren die Spieler mehr als 6 Stunden mit Zügen und auf Bahnhöfen unterwegs.

Sven Mayerhofer

Rhetorikwettbewerb der Sparkasse 2017

„Die beste Uni, die beste Schule, der beste Schüler.“ – Was machen Rankings mit unserem Bildungssystem? Welche Bedeutung haben die Begriffe Heimat und Fremde in unserer Zeit? Einer dieser beiden Fragen gingen 17 Schülerinnen und Schüler beim 18. Rhetorikwettbewerb der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg nach. Auch Michéle Elgert (Klasse 10MN), Daniela Fritz (Jahrgang 11) und Jana Blischke (Jahrgang 12) traten bei diesem regionalen Contest, begleitet von Rhetoriklehrer Sven Mayerhofer, für das Gymnasium Hankensbüttel in Gifhorn an.

Eindeutig formulieren und sich überzeugend darstellen – dazu hatten die Redner 3 bis 5 Minuten Zeit. Neben der Argumentation wurde auch auf Gestik und Mimik geachtet. Die Umsetzung der Themen war ganz unterschiedlich und ihre Bewertung ein bisschen auch Geschmacksache. Juroren waren die Sparkassensprecherin Alexa von der Brelje, Andrea Haupt vom Wolfsburger Figurentheater und Kevin Kostka, Auszubildender bei der Sparkasse. Alle Teilnehmer „verdienten“ sich einen Anerkennungspreis. Die 5 besten bekamen nicht nur weitere Preise, sondern auch den Recall für den überregionalen Wettbewerb in Braunschweig. Unsere Schule wird dort Daniela Fritz vertreten, die in Gifhorn unter den Erstplatzierten landete.

Jana Blischke

Mysteriöse Begegnungen in der Mensa

Am Gymnasium wird in diesem Tagen bereits fleißig geprobt. Die Theater-AG des Gymnasiums Hankensbüttel, bestehend aus Schülern der Jahrgänge 5, 6 und 7, hat sich seit Beginn des Schuljahres unter der Leitung von Ines Bürvenich und Tanja Goebel regelmäßig getroffen und auf die Aufführungen vorbereitet. Präsentiert wird das Stück „Scrooge“. Es handelt von dem griesgrämigen Mr. Scrooge , dem durch einige mysteriöse Begegnungen bewusst wird, dass er sich nicht immer richtig verhält. Auch Sie sind herzlich dazu eingeladen, sich das Stück am Donnerstag, den 26. Januar um 18:30 Uhr in der Mensa des Gymnasiums Hankensbüttel anzuschauen. Am Freitag, den 27. Januar wird es ab 9 Uhr eine extra Vorstellung für die Jahrgänge 5 und 6 geben.

Jana Blischke


Die Durchsage

„Wir benötigen dringend einen Sanitäter im Sanitätsraum!“, „Herr Müller bitte mal ins Sekretariat“ oder „Die kleine Emma möchte aus dem Spieleparadies abgeholt werden“ (ach nee, das ist aus einem anderen Film) hängen uns langsam echt zu den Ohren raus… Doch jetzt wird sich alles ändern! ENDLICH GIBT ES WIEDER EINE SCHÜLERZEITUNG am Gymnasium Hankensbüttel. Ein Team von zirka 30 Schülern aller Jahrgänge hat sich bei der Gestaltung der ersten Ausgabe mächtig ins Zeug gelegt. Ansagen und Aussagen, Informationen und Inspirationen, Tipps und Tricks – das alles und noch vieles mehr findet ihr in unserer neuen Schülerzeitung.

Seit den Sommerferien haben sich die Schülerinnen und Schüler unter der Leitung von Frau Böhm und Frau Oetzmann wöchentlich zu Redaktionssitzungen zusammengefunden, um das Konzept für die Zeitung zu entwickeln und mit Leben zu erfüllen. Dafür wurden Interviews geführt, Veranstaltungen besucht und Sponsoren mit ins Boot geholt. Die Chefredaktion, bestehend aus Tale Kropp und Amelie Patzer, hat die Arbeit des großen Redaktionsteams koordiniert. So unterschiedlich die Autoren, so vielfältig sind auch die Themen der ersten Ausgabe. Damit spiegelt die Zeitung auch die bunte Vielfalt unserer Schule wieder. „Die Durchsage“ ist eine Zeitung von Schülern für Schüler. Backrezepte, Produkttests oder Rätselspaß, aber auch informative Texte über das, was an unserer Schule so passiert, erwarten euch. Wolltet ihr nicht schon immer wissen, wie … – ach, ganz egal! Schaut einfach rein, es lohnt sich! Für die nächste Ausgabe sind Gastautoren jederzeit willkommen. Redaktionstreffen finden am Freitag in der 0. Stunde und für die Jahrgänge 5-8 am Dienstag in der 7./8. Stunde statt.

Passend zu Weihnachtsferien kann nun die erste Ausgabe von „Die Durchsage“ an unserer Schule am 19. und 20. Januar 2016 erscheinen. Sie ist für 1,50€ für alle Schüler und Lehrer in der 1. und 2. großen Pause jeweils in der Mensa und im Foyer erhältlich. Viel Spaß beim Lesen!

Jana Blischke

Russisch-Olympiade: Silber und Gold

Bei der Russisch-Olympiade vom 9. November 2016, die fast jedes Jahr vom Russischlehrerverband Niedersachsen ausgetragen wird, gewann Daniela Fritz aus dem Jahrgang 11 eine Goldmedaille (Sprachniveau A2). Julia Dietrich aus derselben Klassenstufe sicherte sich eine silberne Auszeichnung (Sprachniveau B1).

Die Russisch-Olympiade fand zum 42. Mal statt. Olympiastandort war dieses Mal die Oberschule in Uelzen. Insgesamt nahmen an der Olympiade 41 Schülerinnen und Schuler aus ganz Niedersachsen teil – aus sechs Gymnasien und einer Oberschule. Die Schüler werden auf unterschiedlichen Sprachniveaus geprüft: A1, A2, B1. B2 und C.

Erna Martens

Model European Parliament 2016

Für 10 Schüler unseres Gymnasiums in Begleitung von Frau Koch, Frau Neudert und Elisabeth Juszczak, einer ehemaligen Schülerin, ging es auch dieses Jahr vom 04. bis 06. November wieder nach Kerkrade in den Niederlanden, um als Abgeordnete das Europäischen Parlaments zu simulieren und dabei Gesetzesentwürfe auszuarbeiten und zu verabschieden. Alle Themen des fünfzehnten MEPs drehten sich um die EU, ihre Zukunft, ihre Erreichbarkeit für Bürger und die Probleme der Flüchtlingskrise.

Diesmal waren wir mit wenigen Ausnahmen Teilnehmer mit wenig oder gar keinen Erfahrungen was Schülerparlamente anbelangt. Entsprechend groß war also auch die Aufregung, als es am Freitagmorgen losging.


Teilnehmer 2016: Michel Seer, Judith Eggelmann, Louisa Lehneke, Peter Margowski, Sophie Luise Dautz, Annelie Fischer, Melissa Kurtović, Marie Fischer, Freya Tomlinson und Dorothee Klipp-Warnecke (begleitet von Frau Neudert und Frau Koch)


Jeder von uns hatte im Voraus schon seine Rolle als Abgeordneter bekommen. Dazu gehört die Fraktion, das Komitee und das Land, welches man repräsentiert. Darauf aufbauend haben wir dann unsere Meinung gebildet, Reden geschrieben und zuhause schon einmal einen Gesetzesentwurf verfasst.

Ein bisschen problematisch wird es dann, wenn man mit seiner Rolle eine ganz andere Meinung vertreten muss, als man eigentlich hat…man nehme das Beispiel ECR, die Fraktion, die von den meisten Schülern für ihre Werte gehasst wird, denn sie steht für European Conservatives and Reformists, also die Fraktion, die im rechten Flügel des Parlaments sitzt und in der sich auch die AfD ansiedelt. Vertritt man nun diese Rolle, so ist in den meisten Fällen Witz und Humor gefragt, denn am Beispiel Flüchtlingskrise wäre eine verbindliche Verteilungsquote auf alle EU-Länder oder eine jegliche andere Lösung undenkbar.

Besondere Rollen hatten Peter Margowski als Journalist beim MEP Globe und Freya Tomlinson als Head of Fraction.

Am Freitagabend ging es dann richtig los. In den einzelnen Fraktionen wurden die Gesetzesentwürfe für die jeweiligen Komitees ausgearbeitet und Lobbyarbeit betrieben, indem man den anderen Fraktionen den Entwurf vorlegt, um zu entscheiden, mit wem man zusammenarbeiten kann und mit wem nicht, denn Ziel ist es, so viel Unterstützung wie möglich zu haben, damit das Gesetz später verabschiedet werden kann.

Samstag war die offizielle Opening Ceremony und danach begannen die Committee Sessions, wo man die Entwürfe debattiert und verabschiedet. Dass die Konferenzsprachen Englisch ist, scheint erst schwierig, aber man gewöhnt sich schnell daran und nach einem Wochenende habe wir ganz nebenbei vieles dazugelernt. Nichtsdestotrotz bekam jeder Abgeordnete vom Vorsitzenden zu hören, man solle doch daran denken, nicht von sich in der ersten Person zu reden, also kein „ich denke…“ sondern ein „dieser Abgeordnete denkt…“.

Samstagabend und Sonntagmorgen wurden die Gesetzesvorlagen, die es durchs Komitee geschafft haben, im Plenum debattiert und im besten Fall verabschiedet. Dieses Jahr wurden vier von fünf Gesetzte verabschiedet, wir waren also relativ erfolgreich.

Nach der Closing Ceremony war das Wochenende auch schon vorbei und es ging für uns mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck und neuen Freunden nach Hause.

Marie Fischer

Jugendbuchwoche 2016 – „Lesen heißt: die Welt verstehen“ (4. bis 7. September 2016)

Gemeinsam mit dem Kulturverein Wittingen veranstaltet der Kulturverein Hankensbüttel vom 4.-7. September 2016 seine 14. Jugendbuchwoche. Neben Lesungen an den Schulen der Samtgemeinde Hankensbüttel und der Stadt Wittingen findet nachmittags ein interessantes Programm für die Öffentlichkeit statt.

Den Auftakt zur Jugendbuchwoche bildet traditionell der Eröffnungsabend am Sonntag, den 4. September 2016, im Weberzimmer des Rathauses Hankensbüttel, Goethestraße. Ab 18.00 Uhr werden sich dort die sechs teilnehmenden AutorInnen (Martin Ebbertz, Uschi Flacke, Thomas Fuchs, Wolfgang Korn, Manfred Theisen und Christa Zeuch) dem Publikum vorstellen und Kostproben ihres Schaffens geben. Musikalisch umrahmt wird der Abend von Lukas Kasprzyck (Percussion). Die Einladungen zu dieser Veranstaltung hat die Wittinger Künstlerin Natascha Engst-Wrede gestaltet. Die Poster und Flyer wurden – wie auch schon 2014 – von einer ehemaligen Schülerin des Gymnasiums Hankensbüttel entworfen: Laura Keeb aus Wittingen.

Bei den öffentlichen Veranstaltungen lesen die eingeladenen Autoren aus ihren Werken und berichten über ihre Erfahrungen und ihren beruflichen Werdegang sowie die Entstehung ihrer Bücher.

Am Montag um 14:20 Uhr liest Manfred Theisen im Musiksaal (D7) des Gymnasiums Hankensbüttel, um 15:30 Uhr Martin Ebbertz im DRK-Raum (B 1.2) des Gymnasiums im Rahmen des DRK-Senioren-Nachmittags. Gäste sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei!

Dass das möglich ist, verdanken wir den Sponsoren: den Kulturvereinen Hankensbüttel und Wittingen, dem Friedrich-Bödecker-Kreis e. V. und dem Land Niedersachsen, dem Lüneburgischen Landschaftsverband, der Samtgemeinde Hankensbüttel, dem Verein der Eltern und Freunde des Gymnasiums Hankensbüttel, der Buchhandlung Ullrich aus Hankensbüttel; der Stadt Wittingen, den Fördervereinen der Wittinger Schulen und dem Lions-Club Wittingen.

Christa Zeuch, in Berlin aufgewachsen, hat viele Jahre in Bonn gewohnt, lebt heute nahe Eckernförde/Ostsee und in Macken/Hunsrück. Seit 1984 arbeitet sie als freie Schriftstellerin und hat bisher 56 Buchtitel für Kinder und Jugendliche  mit Erzählungen, Kinderlyrik und Liedern veröffentlicht. Zahlreiche Beiträge in Schul- und Liederbüchern stammen aus ihrer Feder. In ihren Lesungen kombiniert sie Vorlesen, Erzählen, Reimen und Singen, gibt kreative Anregungen und garantiert viel Spaß dabei hat sie immer ihre eigenen (Mitmach-)Lieder und ihre Gitarre Franziska im Gepäck.

Uschi Flacke ist Autorin und Kabarettistin. Nach dem Abitur studierte sie Geschichte, Germanistik, Politik und Theaterwissenschaft  und ist in unzähligen Fernseh- und Theaterproduktionen aufgetreten. Sie schreibt Bühnenprogramme, Kolumnen und Kritiken fürs Feuilleton und arbeitet als Drehbuchautorin u. a. für „die Sendung mit der Maus“ und „Schloss Einstein“. Sie hat inzwischen über 40 Bücher veröffentlicht. Zu den historischen Romanen, die zum Teil auch als E-Books erhältlich sind, hat sie Dokumente vorbereitet, die sie während der Lesung vorstellt. In ihren interaktiven Lesungen bezieht sie die Kinder mit ein.

Wolfgang Korn studierte Geschichte und Politikwissenschaft in Berlin, bevor er sich als freier Autor und Bildungsdozent in Hannover niederließ. Er schreibt vor allem erzählende Jugendsachbücher zu aktuellen und historischen Themen: Globalisierung, Medien, kulturelle Vielfalt, Konfliktentstehung, aber auch den Römern und Germanen, dem Trojanischen Krieg und der Bagdadbahn. Seine „Weltreise einer Fleeceweste“ wurde 2009 in Österreich zum Wissensbuch des Jahres gewählt, im gleichen Jahr für den Gustav-Heinemann-Preis nominiert und inzwischen in neun Sprachen übersetzt. Recherchereisen führten ihn rund um das Mittelmeer, in den Nahen und Fernen Osten sowie nach Mittelamerika. Seit 2002 hat er dreizehn Bücher veröffentlicht, davon acht Jugendbücher, z. B. über die Medienwelt und die Archäologie.

Manfred Theisen aus Köln studierte Anglistik, Germanistik und Politik und leitete eine Kölner Tageszeitungsredaktion. Ganz aktuell, aber dennoch auch altersgerecht für die jüngeren Zuhörer, wird er zum Nahost-Konflikt und zur Flüchtlingsproblematik in Europa Stellung nehmen können, da diese Themen zwei seiner Schwerpunktthemen sind. Neben den Jugendromanen „Checkpoint Jerusalem – Eine Liebe in den Zeiten des Terrors“ und „Checkpoint Europa“, die sich beide mit diesen Problemen befassen, sind von ihm aber auch Bücher zu anderen Themen unserer Zeit erschienen, z. B. „Amok“.

Martin Ebbertz studierte in Freiburg, Münster und Frankfurt (Germanistik, Philosophie, Geschichte). 1992 erschien sein erstes Kinderbuch. Anschließend arbeitete er als freier Schriftsteller zunächst in Frankfurt am Main, dann fünf Jahre in Thessaloniki (Griechenland). Seit dem Frühjahr 2000 lebt Martin Ebbertz mit seiner Frau und zwei Kindern in Boppard und in Frankfurt am Main. Für seine Kinderbücher erhielt Martin Ebbertz zahlreiche Auszeichnungen. Besonders bekannt sind seine Geschichten über den kleinen Herrn „Jaromir“, „Paula, die Leseratte“ und vor allem „Ein Esel ist ein Zebra ohne Streifen“. Für Erwachsene hat er u. a. Satiren verfasst.

Thomas Fuchs aus Berlin studierte Geschichte und Politik, schreibt Bücher, Hörspiele und arbeitet als Radiojournalist. Es ist ihm wichtig, in Lesungen aufzuzeigen, wie sich eigene Erlebnisse bzw. die Erlebnisse von Freunden und Verwandten mit erfundenen Geschichten in seinen Büchern zusammenfinden, ebenso dem Zuhörer zu zeigen und zu erklären, „wie seine Schreibe funktioniert“, wie er ein Buch zusammenbaut, um so ein neues Leseinteresse zu wecken. Fuchs schreibt für jüngere Kinder und Teenager, gern auch über die Probleme zwischen Jungs und Mädchen („Partytime“, die Reihe „Für Mädchen verboten“).

Jana Blischke

Verkehrsunterricht für den Jahrgang 5 (1. und 2. September 2016)

Wie schon im vergangenen Jahr fand am 1. und 2. September wieder ein Verkehrsunterricht für alle 5. Klassen am Gymnasium Hankensbüttel statt. Hierzu besuchte der Verkehrssicherheitsbeauftragte der Gifhorner Polizei, Hans-Heinrich Kubsch, unsere Schule und brachte den Klassen in jeweils einer Doppelstunde das richtige Verhalten im Straßenverkehr näher. Der Verkehrssicherheitstrainer hatte eine Präsentation mit Videos vorbereitet, um den Kindern alles möglichst anschaulich zu erklären. Themen waren unter anderem das richtige Verhalten beim Bus- und Radfahren. Aber auch über den aktuellen Pokémon-Go-Hype wurde gesprochen. Ziel war es nicht nur, auf Gefahren aufmerksam zu machen, sondern auch, den Kindern Mut zu machen, etwas zu unternehmen und den Notruf zu wählen, wenn sie selbst oder andere in Gefahr geraten.

Jana Blischke

Günther Höhne bei den Olympischen Spielen (August 2016)

Viele wissen es schon ein ganze Weile und warten seit dem Beginn der Olymischen Spiele darauf, ihn vor der Kamera zu sehen – auch wenn er eigentlich nicht im Vordergrund steht: Unser Hausmeister Günther Höhne ist als Schiedsrichter im Tischtennis bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. Er hat im Laufe der letzten Jahre schon an vielen internationalen Wettbewerben überall auf der Welt als Schiedsrichter teilgenommen, aber dies dürfte der Höhepunkt seiner Karriere sein.