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Run For Help 2017

Am 18. September 2017 fand erneut der Benefizlauf „Run For Help“ am Gymnasium Hankensbüttel statt. Schülerinnen und Schüler hatten sich in den vergangenen Wochen im Sportunterricht bereits auf die zirka zwei Kilometer lange Strecke durch Hankensbüttel vorbereitet.

Um 8:30 Uhr am vergangenen Monatg eröffnete der Landrat Dr. Ebel, der trotz Erkältung selber einige Runden mitlief, den Lauf. 950 Läufer sind dann in 2,5 Stunden insgesamt 6.000 Runden gelaufen. Dies entspricht etwa einer Strecke von 12.000 Kilometern.

Die Schülerinnen und Schüler hatten sich vor dem Lauf „Sponsoren“ gesucht, die pro Runde einen Beitrag gespendet haben, wodurch eine vorläufige Summe von 33.550 EUR zusammengekommen ist. Mit diesem Geld wird die Wittinger Tafel und der Hankensbüttler Verein „Christliche Sozialarbeit in Uganda“ unterstützt. Außerdem sollen die Bewegungsmöglichkeiten auf dem Schulhof erweitert werden.

Die Sicherheit der Läufer wurde an diesem Tag großgeschrieben. Die Strecke war durch Absperrband gekennzeichnet und Eltern waren als freiwillige Steckenposten aufgestellt. Auf der Hälfte der Strecke war eine Trinkstation eingerichtet. Des Weiteren waren für alle Fälle ein KTW vom DRK und der Schulsanitätsdienst anwesend. Für gute Stimmung sorgte ein Technikteam, das durchgehend und durchdringend Musik spielte.

Nach dem Lauf gab es für die Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhof Pizza und Eis. Und damit die Wartezeit vor der Siegerehrung nicht zu lang wurde, bot die Jugendförderung der Samtgemeinde Hankensbüttel auf dem Schulhof verschiedene Spielmöglichkeiten an, unter anderem auch Hoverboards.

Bei der abschließenden Preisverleihung durften sich die Klassen mit den meisten erlaufenen Runden über einen Tagesausflug ins Phaeno (5/6 und 7/8) bzw. ins Badeland (9/10 und 11/12) freuen. Die Gewinnerklassen waren die 6F1, die 7L1, die 9FLB sowie der Tutorenkurs von Herrn Tserekas.

Jana Blischke

70 Jahre Gymnasium Hankensbüttel

Der Run For Help am 18. September 2017 bildet den Auftakt zu den 70-Jahr-Feierlichkeiten am Gymnasium Hankensbüttel. In der Zeit von 8:30 – 11:00 Uhr erlaufen die Schülerinnen und Schüler hoffentlich einen ähnlich hohen Betrag wie in den Vorjahren, um die Wittinger Tafel und die Christliche Sozialarbeit in Uganda zu unterstützen sowie das Schulhofkonzept des Gymnasiums umzusetzen.

Der Run For Help wird vom Lions Club Wittingen mitgetragen und die Schirmherrschaft hat der Landrat Dr. Ebel.

Weil der IK-Hankaulauf ausgefallen ist, besteht auch für Firmen die Möglichkeit, bis zum Freitag, 15. September Teams anzumelden: E-Mail an lutz.heuer@gyhank.de anzumelden. Die Schule dankt den Anwohnern des Wiesenweges und des Neuen Weges für ihr Verständnis, das erhöhte Schüleraufkommen und die anteilige Sperrung der Straßen zu akzeptieren.

Von Dienstag, den 19.  an wird eine Projektwoche unter dem Motto „Schule gestern – heute – morgen“ stattfinden; die Ergebnisse werden am Freitag, den 22. September, einem Tag der offenen Tür, ab 14:30 Uhr vorgestellt. Ab 18:00 Uhr steht eine „lockere“ Feier in der Sporthalle für alle Beteiligten an; gleichzeitig beginnt ein Ehemaligentreffen in der Mensa, für das sich schon über 600 Teilnehmer angemeldet haben.

Für den Abschlusstag am Montag, den 25. September ist am Vormittag ein Spieleturnier vorgesehen, für das jede Klasse im Sportunterricht ein eigenes neues Spiel entwickelt hat. In jedem Jahrgang wird jeweils die beste Klasse ermittelt. Um 18:00 Uhr beginnt dann ein Festabend für geladene Gäste.

Andreas Walter

Run for Help

Am 18. September findet am Gymnasium Hankensbüttel der 3. Run for Help statt. Er bildet den Auftakt der 70-Jahr-Feierlichkeiten. Organisatoren sind das Gymnasium und der Lions Club Wittingen unter der Schirmherrschaft von Landrat Dr. A. Ebel.

Schülerinnnen und Schüler können maximal acht Runden (jeweils 2 km) laufen, pro Runde erhalten sie einen bestimmten Geldbetrag von ihren Sponsoren (Eltern, Verwandte, Bekannte, Firmen …). Der erlaufene Gesamtbetrag geht zu gleichen Teilen an:

  • Wittinger Tafel: In Deutschland gibt es Lebensmittel im Überfluss – und dennoch herrscht bei vielen Menschen Mangel. Die Tafeln bemühen sich um einen Ausgleich. Sie sammeln „überschüssige“, aber qualitativ einwandfreie Lebensmittel und geben diese an Bedürftige weiter. Tausende ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, Spender und Sponsoren machen es möglich. Machen auch Sie mit! Jede Hilfe ist willkommen.
  • Hankensbütteler Verein „Christliche Sozialarbeit in Uganda“: Es soll eine neue Berufsschule im „Verlassenen Tal“ in der Nähe von Butiru, im Osten Ugandas, gebaut werden, um Jugendlichen vor Ort eine Ausbildung als Näher oder Maurer zu ermöglichen.
  • Das Gymnasium Hankensbüttel möchte die Bewegungsmöglichkeiten auf der Schulhoffläche erweitern. Hierzu wird ein Kletterpfad in einem angrenzenden Waldstück angelegt. Außerdem soll ein Fußball-/Basketballfeld am Sportplatz hergerichtet werden, um dem Bewegungsdrang der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden.

Interessierte Firmen können ebenfalls am Run for Help teilnehmen. Teamanmeldungen sind bis zum 14. September per E-Mail an Lutz Heuer zu richten.

Für Rückfragen steht Herr Heuer unter 05832-984015 oder per E-Mail zur Verfügung.

Eine atemberaubende Reise – auf den Spuren der Wale und Delfine

Am Anfang des Jahres wurden wir von Frau Toth-Hohmann auf die „Sonderexpedition Blauwal“ von Master Mint, hingewiesen. Also bewarben wir uns und gingen vom 28. April bis 6. Mai auf Expedition. Nach einer kurzen Nacht und sehr langen Anreise waren wir am Ziel: Pico, eine der neun Vulkaninseln der Azoren, einer portugiesischen Inselgruppe im Atlantischen Ozean. Früher wurde hier Walfang betrieben. Pico ist nicht gerade groß. Man kann es in einer Stunde und dreißig Minuten mit dem Auto umfahren. Trotzdem ist es eine wunderschöne Insel mit beeindruckenden Tieren.

Unser Team bestand aus 21 Jugendlichen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Während den neun Tagen unserer Reise machten wir mehrere, jeweils dreistündige Ausfahrten auf das Meer, erkundeten die Insel, besuchten mehrere Museen, eine Grotte und einen Töpfer. Auch einen Tauchkurs konnte man machen.

Gleich bei unserer ersten Ausfahrt sahen wir das größte Säugetier der Erde: einen Blauwal, ein gigantisches Tier, das über 30 Meter lang werden kann. Außerdem sahen wir während unserer Ausfahrten zwei Finnwale und zehn bis zwölf Pottwale, Weibchen mit ihren Kälbern. Stets begleiteten unser Schnellboot Define, die mit den Wellen spielten.

Während der letzten Ausfahrt bot sich uns ein ganz besonderes Spektakel: springende Streifendelfine. Diese sprangen immer wieder mehrere Meter hoch aus dem Wasser. Das war ein wunderschönes Erlebnis, das uns immer in Erinnerung bleiben wird. Außerdem begegneten wir oft unechten Karettschildkröten, die teilweise bis an unser Boot heranschwammen, und portugiesische Garleeren, sehr giftige Quallen mit bis zu 30 Meter langen Tentakeln.

Am Ende der Expedition sind wir mit tollen Erinnerungen, neuen Freundschaften und wunderschönen Erlebnissen nach Hause gefahren und waren trotz der Anstrengungen und des Schlafmangels traurig, dass dieses tolle Abenteuer viel zu früh beendet war.

Johanna Schiller und Julia Alpers